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Heilung und Gesundheit / - mit Videos

„Das Schöne, das Wahre, das Gute:
Es ist nicht draußen, da sucht es der Tor,
es ist in dir, du bringst es hervor.“
(Friedrich von Schiller)

 

"Man kann mit Sicherheit sagen, dass all meine Patienten über 35 Jahre krank wurden, weil sie das verloren hatten, was die lebendigen Religionen ihren Anhängern gegeben haben.

Und keiner von ihnen, der seine religiöse Lebenshaltung nicht wiedererlangte,

wurde wirklich geheilt."

 

( C.G. Jung, Begründer der analytischen Psychologie)

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse

 

Die Wissenschaft hat im Bereich der Erforschung von Körper und Geist im letzten Jahrzehnt  in zunehmendem Maße Fortschritte gemacht und für einen längst fälligen Neuansatz in den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen gesorgt.

 

Um nur einige wenige Erkenntnisse zu nennen:

Professor Fritz A. Popp hat bereits vor 20 Jahren mit sensibelsten Messmethoden empirisch nachgewiesen, dass Zellen Licht ausstrahlen. Dieses Licht  ist nicht nur innerhalb des Körpers zu finden, sondern auch außerhalb, - wir strahlen Licht aus!

Die Qualität dieses Lichtes entspricht dem Laserlicht und ist in der Lage Informationen zu übertragen.

 

Und Mediziner und Psychologen haben Indizien gesammelt, die belegen, dass geistige Einstellungen und emotionale Zustände unter anderem gravierende Auswirkungen auf die Stimulation bzw. Schwächung des Immunsystems haben. Dies zeugt von einer untrennbaren Einheit von Körper und Geist und das sowohl positive als auch negative Geisteshaltungen Auswirkungen auf die Gesundheit haben können.

 

Nachfolgend weitere interessante Erkenntnisse zu Heilung und Gesundheit:

Positive Gefühle und Gesundheit

„Glückliche  Menschen haben ein stärkeres Immunsystem, ihr Körper schüttet geringere Mengen des Stresshormons Kortisol aus.“ (Layard, 2009, S. 37)  Unter Versuchsbedingungen wurden diese Menschen einem Grippevirus ausgesetzt und es stellte sich heraus, dass sie sich weniger leicht anstecken und weniger Zeit benötigen, sich von einer Operation zu erholen. Ein angenehmes Erlebnis wirkt sich durch einen positiven Schub auf den ganzen Körper aus und sorgt für einen ausgeglichenen Blutdruck und Puls. (siehe ebd,  S. 37)

Stress verhindert dagegen positive Gefühle und der Psychologe Bruce McEwen hat durch die Analyse einer Studie die im Zusammenhang mit Stress und Erkrankung erstellt wurde, Hinweise auf Zusammenhänge gefunden. Unter anderem wird das Immunsystem so geschwächt, dass die Metastasierung von Krebs beschleunigt wird. Auch der Ausbruch von Diabetes Typ I und II wird beschleunigt und die Gefahr von Herzinfarkten steigt, genauso wie die Geschwürbildung im Magen/Darmtrakt. Außerdem steigt die Anfälligkeit für Viruserkrankungen. (siehe Daniel Goleman, Emotionale Intelligenz, Hanser-Verlag, 1996, S. 220)

Heilung durch Achtsamkeit: Die Mönchsstudie

 

Es gilt als erwiesen, dass auf Grund einer veränderten Geisteshaltung neue Gehirnstrukturen erschaffen werden. Dieser Vorgang wird „Neuroplastizität“ genannt. Dies belegt auch eine Studie mit tibetischen Mönchen aus dem Jahr 2001.

 

Sie hatten einen großen Teil ihres Lebens der Achtsamkeitsmeditation gewidmet und es zeigte sich, dass die linksseitige Hirnaktivität bei diesen Mönchen extrem höher war, als bei allen anderen bisher getesteten Personen. (In medizinischen Tests ließ sich belegen, dass Menschen mit gesteigerter linksseitiger Hirnaktivität schon von Grund auf glücklicher und zufriedener sind, siehe unter Glücksforschung )

 

Die Gammawellenaktivität war bei diesen Mönchen auch in erheblichem Maß erhöht, was ursächlich mit den höheren mentalen Aktivitäten zusammen hängt.

 

Das regelmäßige Training des Geistes in Achtsamkeit hat in den Mönchen eine neuronale Vernetzung erzeugt, die eine zutiefst friedvolle, fürsorgliche Haltung und emotionale Intelligenz förderte.

 

Diese optimalen Gehirnzustände wurden auch dann festgestellt, wenn sich die Mönche nicht in einem meditativen Zustand befanden. Es hatte sich eine neue Gehirnstruktur gebildet, die auch im alltäglichen Leben stabil blieb.

 

Was bedeutet Achtsamkeit:

Achtsam sein bedeutet, innere und äußere Vorgänge mit ungeteilter, entspannter Aufmerksamkeit zu beobachten und "das ganze Bild" aufnehmen. Dabei basiert Achtsamkeit auf den folgenden vier Voraussetzungen:

  • Über-Bewusstheit: Wir verlieren uns nicht in einer Tätigkeit, sondern sind uns bewusst, dass wir etwas Bestimmtes tun
  • Nicht abgelenkt sein: Unsere Wahrnehmung wird nicht beeinträchtigt durch Grübeleien, Zukunftssorgen, Gefühle oder andere Störungen
  • Neutralität: Wir beurteilen oder bewerten nicht das Wahrgenommene, auch wenn uns etwas bereits bekannt vorkommt und wir gerne auf Vorurteile oder Erfahrungen zurückgreifen möchten. Wir registrieren die Geschehnisse, ohne Gedanken oder Gefühle einzuklinken
  • Perspektivenwechsel: Wir sind uns bewusst, dass unsere Sichtweise falsch, beschränkt oder einengend sein kann, weil Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden können

 

Achtsamkeit ist mehr als nur Konzentration: Konzentration heißt, sich auf einen Gedanken oder ein Objekt zu fokussieren, sie wird z.B. gebraucht beim Lösen von Rechenaufgaben. Achtsamkeit dagegen brauchen wir bei neuen oder kreativen Aufgaben, wenn wir also nicht auf Bekanntes beziehen können.

 

Achtsam sind wir nicht, wenn wir mehrere Dinge gleichzeitig oder automatisiert erledigen, wenn eingeschliffene Gewohnheiten uns steuern oder wir Lösungswege nur aus einer Quelle beziehen.

Die Möglichkeit von Veränderung wird dabei ausgeblendet.

 

"Immer wenn wir glauben, etwas schon zu wissen, sind wir nicht mehr präsent. Und wenn es wichtig wäre, präsent gewesen zu sein, leiden wir unter den Folgen", meint die Sozialpsychologin Ellen Langer.

 

Achtsamkeit ist auch das zentrale Thema im Zen, entwickelt im 6. Jahrhundert in China. Zen heißt, im Augenblick zu leben, ohne ihn zu beurteilen, den Geist zu beruhigen, konzentriert zu handeln, nichts erreichen zu wollen und unabhängig von allem zu sein. (…)

 (Quelle: u.a. Zeitschrift "Psychologie heute" 7/04)

 

Glück und Langlebigkeit

Eine Studie von Danner, Snowdon und Friesen aus dem Jahr 2001 zeigt, dass Langlebigkeit auf positive Gefühle zurückzuführen ist.

Studienobjekt waren 180 Aufsätze junger Novizinnen aus dem Jahr 1932. Vor Ihrer Aufnahme in ein Kloster mußte jede einen Lebenslauf in Aufsatzform schreiben. Diese Dokumente sind bis heute erhalten und wurden von Psychologen dahingehend untersucht, wie sich die jungen Frauen damals beim Eintritt ins Kloster fühlten und ob ein Zusammenhang mit der Lebensdauer der Nonnen hergestellt werden kann. Die positiven Äußerungen waren entscheidend für die Einteilung in vier Gruppen von sehr fröhlich bis nicht fröhlich. Die wissenschaftliche Analyse ergab, dass aus der Gruppe, die sich am positivsten äußerte, 90 Prozent mindestens 85 Jahre alt wurden.

Aus der Gruppe mit den negativsten Empfindungen  erreichten jedoch nur 34 Prozent diese Alter. Diese Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen positiver Lebenseinstellung  und Lebenserwartung auf. Es konnte bereits anhand der positiven Wortwahl in den Aufsätzen eine Vorhersage über die mögliche Lebensdauer gegeben werden. Da die untersuchte Gruppe hinsichtlich Lebensführung, Ernährung, sozialer Schicht und gesundheitlicher Versorgung gleiche Voraussetzungen aufweist, kann die geäußerte positive Gemütsverfassung als ausschlaggebende Ursache für die Langlebigkeit  gewertet werden. (siehe Layard, 2009, S. 36 f)

Bruce Lipton: Der Geist ist stärker als die Gene

Die Theorie, dass der Mensch Gefangener seines genetischen Erbguts ist, wird durch neue Forschungen widerlegt. Der Zellbiologe Bruce Lipton stellt mit anschaulichen Modell-Bildern die bedeutenden neuen Erkenntnisse der Epigenetik vor: Er kann belegen, dass unser Denken und Fühlen bis in jede Zelle hinein wirkt und dadurch unser Leben bestimmt, wobei Geist und Materie korrespondieren. Diese Entdeckung bestätigt  die Größe unseres spirituellen Potenzials, wonach jeder Mensch die Fähigkeit hat, sich selbst zu heilen.

"Lux lucet in tenebris" -

"Das Licht leuchtet in der Finsternis"

(Neues Testament,

Johannes, 1, Vers 5)

Friedensmeditation

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