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Heiliger Gral   - Gralskelch Valencia

Gralskelch von Valencia, Foto: Jutta de Zordo, Valencia, Spanien, 2015

Die Herkunft des Begriffes Heiliger Gral ist nicht restlos geklärt: Es gibt viele unterschiedliche Erklärungsversuche, wobei heute die Herleitung von griech.-lat. crater (Mischgefäß) über lateinisch cratalis/gradalis als am wahrscheinlichsten gilt.

 

Der Gral ist ein wundertätiges Gefäß, möglicherweise auch eine Schale,

oder ein Kelch, in dem Maria von Magdala das Blut Jesu aufgefangen haben soll, als er gekreuzigt worden ist. 

Aber auch ein in der Alchemie als "Stein der Weisen" bezeichnete Gegenstand wird mit dem Gral in Verbindung gebracht.  

 

In der Legende von Parzival wird der Gral  in einer Burg von Gralskönig und Gralsrittern bewacht. Er soll Glückseligkeit bringen, sowie ewige Jugend und für Speisen in unendlicher Fülle sorgen.

 

Auch eine Achatschale,  die jetzt in der Schatzkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien ausgestellt wird  und zum Hausschatz der Habsburger gehört,  wird unter anderem wegen einer feinen Äderung  für den Heiligen Gral gehalten.

In ihr soll sich zweitweilig eine Schrift zeigen.

Achatschale, Kunsthistorisches Museum Wien, Foto: Jutta de Zordo, 2011

"Lux lucet in tenebris" -

"Das Licht leuchtet in der Finsternis"

(Neues Testament,

Johannes, 1, Vers 5)

 

"Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe."

(Neues Testament,

Johannes 12, 46)

Friedensmeditation
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