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Berichte über Begegnungen mit Engeln

"Anbetende Engel", Ausschnitt Gemälde von Benozzo Gozzoli (1420-1497)

Berichte über Begegnungen mit Engeln

 

Aus der Zeitschrift „Guideposts“, März 1982:

 

Eine junge Frau namens Euphie Eallonardo erzählt:

 

Es war schon recht unvorsichtig von mir, noch vor Sonnenaufgang einen Spaziergang durch das unübersichtliche Straßengewirr hinter der Endstation der Buslinie in Los Angeles zu machen. Aber ich war noch jung und zum ersten Mal

in der Großstadt. Ich verirrte mich in einer abgelegenen Gegend. Als ich ein Auto vorbeifahren hörte, drehte ich mich um … da sah ich im Scheinwerferlicht drei Männer schleichen, die sich bemühten im Schatten verborgen zu bleiben.

 

Zitternd vor Angst tat ich was ich immer tue, wenn ich Hilfe brauche: Ich senkte

den Kopf und bat Gott mich zu retten. Aber als ich aufsah erblickte ich einen

vierten Mann, der im Dunkeln auf mich zulief.

O Gott, jetzt war ich eingeschlossen.

 

Ich war so voller Angst, dass ich mehrere Augenblicke brauchte, um festzu-

stellen, dass ich diesen Mann selbst im Dunkeln sehen konnte. Er trug einen

tadellos gewaschenen Arbeitskittel und Bluejeans und hatte einen Henkelmann

bei sich. Er war etwa dreißig Jahre alt und mindestens einen Meter achtzig groß. Sein Antlitz war streng, aber schön (nur so kann ich es nennen).

Ich rannte auf ihn zu: „Ich habe mich verirrt und werde von mehreren Männern verfolgt“, sagte ich verzweifelt. Ich habe einen kleinen Spaziergang in der Nähe

der Bushaltestelle gemacht. Ich habe solche Angst.“

„Komm“ sagte er, „ich bringe dich in Sicherheit.“ Er war stark und vermittelte mir

ein Gefühl der Sicherheit.

„Ich weiß nicht was passiert wäre, wenn Sie nicht zufällig hier vorbeigekommen wären ….“

„Ich schon.“ Seine Stimme war tief und melodisch.

„Ich bat um Hilfe, gerade bevor sie kamen.“

Ein kaum sichtbares Lächeln spielte um seinen Mund, seine Augen.

„Jetzt bist du in Sicherheit.“

Wir näherten uns der Bushaltestelle.

„Vielen, vielen Dank“, rief ich leidenschaftlich aus.

Er nickte. „Tschüß Euphie.“

Wie vom Blitz getroffen blieb ich auf dem Weg zum Warteraum stehen. Euphie!

Hatte er mich wirklich bei meinem Vornamen genannt?

Ich drehte mich blitzschnell um und rannte den Bürgersteig entlang, aber er war verschwunden.

 

(Auszug aus dem Buch  "Engel als Beschützer und Helfer des Menschen" von

Dr. H.C. Moolenburgh)

 

 

Die weiße Kavallerie

 

….. die Geschichte, die ich jetzt erzählen werde, spielt während des ersten Weltkrieges. Damals geschah es, dass das deutsche Heer nach einem

gewaltigen Bombenangriff gegen die englischen Stellungen im Südosten von

Lille anrückte.

Da erlebten die englischen Soldaten etwas Seltsames. Gerade war noch der

Lärm des Artilleriefeuers zu hören gewesen, man sah den Feind näher rücken,

aber gleich darauf hörte die Beschießung auf, und die Deutschen flüchteten in

totaler Verwirrung.

Sofort schickten die Engländer Patrouillen aus und nahmen einige deutsche

Offiziere gefangen. Diese waren fassungslos, wie vor den Kopf geschlagen

und erzählten eine unglaublich anmutende Geschichte:

 

Gerade, als sie unter Deckung ihrer Artillerie anrückten, sahen sie plötzlich auf

der englischen Seite ein Heer auftauchen:

Weißgekleidete Reiter auf weißen Pferden. Ihr erster Gedanke war, dass die Engländer neue marokkanische Truppen einsetzten, und ihre Artillerie und ihre Maschinengewehre überschütteten das anrückende Heer mit Granaten und

Kugeln. Aber kein Reiter fiel vom Pferd, und nun sahen sie deutlich, dass eine

große Gestalt mit goldblonden Haaren und einem Heiligenschein vor dem Heer einherritt. Sie saß auf einem großen weißen Pferd.

 

Die Deutschen wurden von panischer Angst ergriffen und brachen ihre äußerst gefährliche Offensive wieder ab.

Die Engländer hatten nichts gesehen, aber in den darauffolgenden Tagen wurde

das Ereignis durch zehntausende neuer Gefangener bestätigt. Es ist dann sowohl

in die englischen als auch in die deutschen Annalen aufgenommen worden und

ist noch immer als „das Wunder der weißen Kavallerie von Ypern“ bekannt.

 

(Auszug aus dem Buch  "Engel als Beschützer und Helfer des Menschen"  von Dr. H.C. Moolenburgh)

 

 

Begleitschutz

 

Eine Patientin von Dr. Moolenburgh erzählte im kleinen Kreis folgende Geschichte:

Ihr Urgroßvater war als Pfarrer in Afrika tätig. Eines Tages musste er einen

einsamen Weg entlang gehen, um eines seiner Gemeindemitglieder zu besuchen. Bei einer bestimmten Felspartie lagen zwei Raubmörder auf der Lauer. Aber der Angriff auf den Prediger fand nicht statt, weil zwei in weiß gekleidete Männer ihn begleiteten.

Die beiden Räuber erzählten später in einer Kneipe über diesen „Begleitschutz“.

Der Kneipenwirt hinterbrachte es sofort dem Pfarrer, um ihn zu warnen und zur Vorsicht zu ermahnen. Der aber hatte seine Lebensretter nicht gesehen.

 

(Auszug aus dem Buch "Engel als Beschützer und Helfer des Menschen" von Dr. H.C. Moolenburgh)

 

 

"Lux lucet in tenebris" -

"Das Licht leuchtet in der Finsternis"

(Neues Testament,

Johannes, 1, Vers 5)

Friedensmeditation

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